Schlafstörungen
| Ab und zu eine Nacht nicht gut schlafen zu können, ist zwar mühsam aber meistens noch kein großes Problem. Wenn diese Probleme aber länger andauern können sie zu ernsthaften Beeinträchtigungen wie zu emotionaler Instabilität, oder Aufmerksamkeits- und Leistungsdefiziten führen. | ![]() |
Während Schlafmedikation nicht die Regelbehandlung sondern eine Zusatztherapie für Krisensituationen darstellen sollte, sind verhaltensorientierte Behandlungen wie Biofeedback dank ihrer langfristigen guten Wirksamkeit und dem Fehlen von schädigenden Nebenwirkungen als die Therapie der Wahl von Schlaflosigkeit anzusehen.
Grundlage für die Anwendung von Biofeedback bei der Behandlung von Schlafstörungen ist die Tatsache, dass schlechte Schläfer häufig ein erhöhtes körperliches, geistiges oder emotionales Erregungsniveau aufweisen.
Ziel des Biofeedback-Trainings ist es also über verschiedene Zugänge das Erregungsniveau zu senken, wie etwa Muskelentspannung, vegetative Entspannung und kognitive Entspannung. Insbesondere durch passives Atemfeedback, bei dem die Atmung als monotoner körpereigener Rhythmus wahrgenommen wird, kommt es zu einem hypnoiden Zustand und Schläfrigkeit.

